29
Mai

Stimmen zu Eindhoven

Manuel Senge (Leitung Eindhoven):

Heute geht es zur Eindhoven Open 2014, einem „Unofficail Formula Student Event“. Der Veranstalter ist übrigens das Team aus Eindhoven. Geworben wird mit dem Werbespruch "More racing, more party, more joy. Make sure you are registered!“. Der Spaß und die Freude am Motorsport stehen dort im Mittelpunkt. Beispielsweise entfallen die statischen Disziplinen.

Die Vorbereitungen liefen ein wenig abseits des kompletten Teams. Während sich die Aktiven voll und ganz auf den eace03 fokussiert haben, wurde der eac10 bei 2 Testtagen fit gemacht. Die beiden Tests liefen insgesamt recht erfolgreich.

Gerade in der Acceleration sehen wir gute Chancen. Ich denke, dass wir ein durchaus konkurrenzfähiges Auto haben. Die Konkurrenz einzuschätzen ist nicht ganz einfach, da wir nicht genau wissen, mit welchem alten Fahrzeug die anderen antreten. Es muss bei diesem Event nicht zwingend ein aktuelles Auto sein.

Ich persönlich freue mich auf jede Menge Spaß, auf hoffentlich tolles Wetter und auf das Gespräch mit den vielen Gleichgesinnten auf dem Event.

Von den letzten Jahren kann ich leider keine Anekdoten erzählen. Wir treten zum ersten Mal in Eindhoven an, sind aber auf jeden Fall gespannt.

                                                                                                                             

 

Tim Kemmig (Antirebsstrang):

Das ist mein erstes inoffizielles Event, auch Alumnievent genannt, sodass sich meine Erwartungen auf Erzählungen stützen. Natürlich wollen wir noch einmal zeigen, was die „Jessi“ kann und im Wettbewerb einen möglichst guten Platz machen. Ansonsten wird der Spaß bei solchen Events groß geschrieben. Da die statischen Disziplinen wegfallen, nimmt dies schon eine Menge Stress und man kann auch als aktives Mitglied mehr die anderen Rennwagen beobachten. Man trifft Leute aus anderen Teams, die man von den offiziellen Events kennt und kann in lockerer Atmosphäre mit ihnen quatschen und auch das ein oder andere Bierchen trinken. Das soll nicht heißen, dass auf den offiziellen Events kein Spaß aufkommt, aber auf diesem Event ist die Atmosphäre entspannter, da nicht die ganzen Sponsoren vertreten sind, die natürlich eine große Erwartung an ihre Teams haben. Hier geht es in erster Linie um das Zusammensein und das Fahren der Rennwagen, ohne das Geschäftsmodell drumherum.

Unsere Chancen vorne zu landen schätze ich gar nicht so schlecht ein. In Silverstone und Hockenheim hat der eac10 schon gezeigt, wozu er zu leisten im Stande ist. Mit der zusätzlichen Testzeit konnten wir die Fehleranfälligkeit minimieren und die Performance verbessern.