20
Januar

National Instruments Workshop in München

Nachdem wir uns am 13.01. erfolgreich für das Quiz in Hockenheim registriert hatten, gab es für Patrick Wittmann, Manager Electric Powertrain, keine Pause. Für ihn ging es unmittelbar nach dem Quiz direkt in den ICE nach München zum 1-wöchigen Workshop von National Instruments (kurz: NI). Damit er sich nicht einsam fühlte, sorgte NI netterweise dafür, dass Formula Student Artgenossen aus München (TU Fast), Dresden (Elbflorace) und Darmstadt

(DART Racing) ebenfalls am Workshop teilnahmen.
Während des Workshops wurden unter anderem die Realtime & FPGA Programmierung von NI Modulen behandelt. Was von den meisten Menschen unter „Voodoo“ abgestempelt wird, wird zum Beispiel genutzt um im Large Hadron Colider in Cern fehlgeleitete oder instabile Teilchenstrahlen abzufangen. Die ultraschnelle Datenverarbeitung und hohe I/O-Reaktionszeit 
machen’s möglich.

Bei uns wird diese Technik für ähnlich coole Funktionen genutzt: Neben der Motorsteuerung wird damit unsere Schlupfregelung geregelt. Diese sorgt beim Beschleunigen dafür, dass den Reifen nur so viel Leistung zur Verfügung steht, dass sie gerade nicht durchdrehen und maximalen Vortrieb umsetzen. Gleichzeitig wird damit die Drehmomentverteilung der Hinterreifen gesteuert. Das ermöglicht höhere Kurvengeschwindigkeiten und ein stabiles Fahrverhalten. Insgesamt wird unser Bolide dadurch nicht nur schneller, sondern auch sicherer: Eindeutig „Voodoo“!
Vielen Dank an National Instruments für die sehr informativen Workshop Tage und an die anderen Teams für die hilfreichen Tipps. Wir, und ganz besonders Patrick, freuen uns auf den nächsten Workshop! 

National Instruments Workshop in München